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Echter Mehltau, Schorf an Äpfeln.
Wirkstoff850 g/kg Kaliumhydrogencarbonat 85%
Beschreibung Kaliumhydrogencarbonat kommt natürlich im Boden vor. Es entzieht den Pilzsporen und Pilzfäden Wasser, wodurch diese zerstört werden. Außerdemwerden durch den hohen pH-Wert das Pilzgeflecht und die Sporen geschädigt. Damit können Pilze keine Resistenzen gegen das Mittel aufbauen.
Anwendung Eine Anwendung ist vorbeugend und bei beginnendem Befall möglich. Pflanze bis zur vollständigen Benetzung benetzen, auch Blattunterseiten. Gegen Echte Mehltaupilze, sowie gegen Schorf und Fliegenschmutzkrankheit an Äpfeln.
nur 1 Tag Wartezeit bis zur Ernte
- Freiland
- Obstbau: Apfelschorf: Apfel Gemüsebau: Echte Mehltaupilze: Chicoree (inkl. Zuckerhut, Radicchio) Wurzelnutzung, Wurzelzichorie, Hülsengemüse (Ausgenommen Stangenbohnen), Fruchtgemüse Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) mit genießbarer oder ungenießbarer Schale, Fruchtgemüse Nachtschattengewächse (Solanaceae), Kopfkohle, Blumenkohle, Kren, Topinambur, Artischocke, Schwarzwurzel, Wurzel- und Knollengemüse Kreuzblütler (Brassicaceae), Wurzel- und Knollengemüse Doldengewächse (Apiaceae), Süßkartoffel, Stangenbohne
- Zierpflanzenbau: Echte Mehltaupilze: Zierpflanzen - Ausgenommen Ziergehölze und Rosen, Ziergehölze
- Obstbau: Echte Mehltaupilze: Erdbeeren, Beerenobst, Himbeeren, Brombeeren
- Zierpflanzenbau: Echte Mehltaupilze: Rosen
- Weinbau: Echter Mehltau (Oidium): Weinreben
- Unter Glas
- Gemüsebau: Echte Mehltaupilze: Hülsengemüse (Ausgenommen Stangenbohnen), Fruchtgemüse Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) mit genießbarer oder ungenießbarer Schale, Fruchtgemüse Nachtschattengewächse (Solanaceae), Kopfkohle, Blumenkohle, Kren, Topinambur, Artischocke, Schwarzwurzel, Wurzel- und Knollengemüse Kreuzblütler (Brassicaceae), Wurzel- und Knollengemüse Doldengewächse (Apiaceae), Süßkartoffel, Stangenbohne
- Zierpflanzenbau: Echte Mehltaupilze: Gerbera - Ausgenommen Ziergehölze und Rosen, Ziergehölze
- Obstbau: Echte Mehltaupilze: Erdbeeren, Beerenobst, Himbeeren, Brombeeren
- Zierpflanzenbau: Echte Mehltaupilze: Rosen
Dosierung Stets frisch angesetzte Spritzbrühe verwenden. Nie mehr Spritzbrühe ansetzen als gebraucht wird. Ein Beutel (wasserlösliches Pulver) muss mit einer Anwendung komplett aufgebraucht werden. Pflanzen gründlich von allen Seiten einsprühen.
- 1 Beutel (10g) in 2 Liter Wasser auflösen. 2 L Spritzbrühe sind ausreichend für ca. 33 m².
- Gegen Schorf an Äpfeln 1 Beutel in 2 Liter Wasser pro 20 m² ausbringen.
Anwendungszeitraum während der gesamten Vegetationsperiode (März - Oktober)
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden! Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformation lesen. Warnhinweise und –symbole in der Gebrauchsanleitung beachten!
10 Tipps
zur sachgerechten Anwendung von Pflanzenschutzmitteln im Haus- und Kleingarten. Die folgenden Hinweise helfen Ihnen beim sicheren und verantwortungsvollen Umgang.
1. Fachliche Beratung nutzen
Lassen Sie sich beim Kauf von Pflanzenschutzmitteln von geschultem Fachpersonal beraten. Eine gute Beratung hilft, die Ursache eines Pflanzenschadens richtig zu erkennen und die passende Behandlung sowie mögliche Alternativen auszuwählen.
2. Gebrauchsanleitung sorgfältig lesen
Lesen Sie vor der Anwendung die Gebrauchsanleitung aufmerksam. Beachten Sie Vorsichtsmaßnahmen, Sicherheits- und Anwendungshinweise sowie eventuelle Einschränkungen, z. B. Wartezeiten bei essbaren Kulturen.
3. Anwenderschutz beachten
Schützen Sie sich bei der Anwendung durch geeignete Kleidung. Festes Schuhwerk, körperbedeckende Kleidung und bei Bedarf Handschuhe gehören zur Grundausstattung. Beachten Sie auch die Hinweise in der Gebrauchsanleitung.
4. Während der Anwendung nicht essen, trinken oder rauchen
Während der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln sollte grundsätzlich nicht gegessen, getrunken oder geraucht werden.
5. Richtige Dosierung und Menge verwenden
Achten Sie auf die empfohlene Dosierung und Ausbringungsmenge. Bereiten Sie nur so viel Spritzlösung vor, wie tatsächlich benötigt wird. Eventuelle Restmengen können im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnt und auf bereits behandelten Flächen ausgebracht werden.
6. Den richtigen Anwendungszeitpunkt wählen
Der Behandlungserfolg hängt stark vom Zeitpunkt ab. Beachten Sie Faktoren wie Pflanzenwachstum, Vegetationsperiode, Tageszeit, Witterung und möglichen Bienenflug. Auch Regen kann die Wirkung beeinträchtigen.
7. Umwelt schützen
Halten Sie Abstand zu Oberflächengewässern ein und vermeiden Sie Abdrift. Spritzen Sie möglichst bei Windstille und nicht bei Temperaturen über 25 °C. Herbizide dürfen nicht auf versiegelten Flächen eingesetzt werden.
8. Geräte nach der Anwendung reinigen
Reinigen Sie Spritzgeräte nach jeder Anwendung gründlich. Spülen Sie Geräteteile mehrfach mit Wasser und bringen Sie das Spülwasser auf zuvor behandelten Flächen aus. Altbestände und nicht mehr verwendbare Restmengen gehören zur Problemstoffsammlung.
9. Haut und Kleidung reinigen
Waschen Sie betroffene Hautstellen nach der Arbeit gründlich mit Wasser und Seife. Verunreinigte Kleidung sollte gewechselt und vor erneutem Gebrauch gewaschen werden.
10. Pflanzenschutzmittel richtig lagern
Lagern Sie Pflanzenschutzmittel immer in der Originalverpackung und außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren. Angebrochene Packungen dicht verschließen und vor Hitze, Frost und Feuchtigkeit schützen.