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InsectoSec® I 2 kg im Papierbeutel
Der effektive Langzeitschutz gegen die rote Vogelmilbe im Geflügelstall.
InsectoSec® ist ein Insektizid und Akarizid für biozide Anwendungen in der Hühnerhaltung, es wirkt gegen Ungeziefer ohne das Geflügel direkt behandeln zu müssen. Verwendung in Innerräumen, in Geflügelställen, in industriellen und institutionellen Bereichen sowie in Privathaushalten. Bei Ameisen auch zur Verwendung im und um das Haus herum, im Freien nur bei trockener Witterung.
Zusammensetzung: Wirkstoff: 1000 g / kg Kieselgur Siliciumdioxid (CAS-Nr. 61790-53-2); Formulierung: WP (Pulverkonzentrat zur Mischung mit Wasser)
Wirkungsweise
Der Wirkstoff führt zum Herauslösen von Kutikulafetten und zur Dehydrierung der Insekten. Schädlinge, wie zum Beispiel dir Rote Vogelmilbe stäuben sich als Folge ihrer Eigenaktivität selbst ein, bzw. werden bei der Anwendung eingestäubt.
Anwendung gegen kriechende Insekten (z.B. Ameisen, Schaben):
- Stäuben: Das Produkt ist für die Anwendung in Innenräumen. Insektenverstecke und -laufwege bestimmen. Behandlung von Ritzen, Fugen und Hohlräumen, in denn sich Insekten aufhalten können. Auf die Laufwege der Insekten auftragen.
- Staubbarriere: Stäuben mit Gießflasche zur Erzeugung einer Barriere. Anwendung auf den Laufwegen und an den Eintrittsstellen der Insekten, und zwar an Stellen wo die Barriere nur schwer überwunden werden kann, auch zur Begrenzung von Eingangsbereichen ins Haus.
Eine Anwendung auf hochwertigen offenporigen Oberflächen ist nicht empfohlen.
Anwendung gegen die Rote Vogelmilbe im Geflügelstall:
Besprühen von Oberflächen. Zur Behandlung von Insekten in Hühnerställen ist die Umgebung zu behandeln. Nicht direkt auf das Geflügel auftragen.
- Vorbeugung: Anwendung im sauberen und trockenen Geflügelstall vor dem Einstallen der Tiere. Ausreihend Produkt aufsprühen, sodass sämtlichen Oberflächen mit einem weißen Film bedeckt sind (ca. 50 g/m²).
- Bekämpfend: wobei sich die Tiere außerhalb des Geflügelstalls befinden. Ausreichend Produkt aufsprühen, sodass sämtliche Oberflächen mit einem weißen Film bedeckt sind (ca. 50 g/m²). Wenn möglich, direkt auf den Insekten anwenden. Auch Ritzen und Spalten, Hohlräume und Laufwege oder alle anderen Stellen behandeln, an denen sich die Milben verstecken oder eindringen können.
Barrierebehandlung mittels Stäuben gegen Ameisen im Freien:
Falls mehrere Nesteingänge vorhanden sind, das Produkt gleichmäßig auf alle Eingänge auftragen. Das Produkt wird rund um die Nestöffnung und auf die Ameisenstraße aufgetragen. Wiederholen Sie die Behandlung, wenn die Ameisen nach 24 Stunden das gesamte Produkt entfernt haben. Nicht mehr als 3 Mal/Nest anwenden. Das Produkt nicht anwenden, wenn innerhalb der nächsten 24 Stunden Regen erwartet wird.
Anwendungsspezifische Risikominderungsmaßnahmen
Bei Anwendung in Geflügelställen:
- Nur in leeren Ställen anwenden
- Futtermittel vor Anwendung entfernen
- Fütterungsbereiche mit Plastikfolie abdecken
- Alle Wasserspeichertanks vor der Anwendung abdecken
- Nicht direkt auf Schlafplätze sprühen
Empfohlene Aufwandmenge:
Kriechende Insekten z.B. Küchenschaben, Ameisen:
- Aufwandmenge: Stäuben durch Besprühen: 7 g/m². Barrierebehandlung, Stäuben durch Gießen: 7 g/m, aus kurzer Entfernung auf den Boden gießen, um eine Staubbarriere mit einer Breite von 1-3 cm zu erzeugen;
- Anwendungsbereich: Innenanwendung in trockener Umgebung mit zeitlichem Abstand von mind. 7 Tage. Die Anwendung auf nassen Oberflächen verzögert die Wirksamkeit.
Rote Vogelmilbe:
- Aufwandmenge: Stäuben durch Besprühen: 50 g/m²;
- Anwendungsbereich: Innenanwendung in trockener Umgebung mit zeitlichem Abstand von mind. 7 Tage. Die Anwendung auf nassen Oberflächen verzögert die Wirksamkeit.
Ameisen:
- Aufwandmenge: Barrierebehandlung mittels Stäuben: 5 g/Nest; 7 g/m – Barrierebreite 1-3 cm; Anwendungsbereich: Für Innen- und Außenbereich. Rund um die Nestöffnung und auf Ameisenstraßen auftragen.
Stäuben durch Besprühen bedeutet, dass das Pulver nicht direkt trocken ausgestäubt wird, sondern zunächst mit Wasser vermischt und dann als feiner Sprühbelag aufgetragen wird. Nach dem Verdunsten des Wassers bleibt eine dünne Schicht des Wirkstoffs auf der Oberfläche zurück.
Stäuben durch Gießen bedeutet das Pulver wird mit Wasser angerührt und ausgegossen bzw. auf Oberflächen verteilt, anstatt trocken ausgestäubt zu werden. Nach dem Verdunsten des Wassers bleibt eine feine Schicht des Pulvers zurück – also die eigentliche „Stäubeschicht“.
Das Wasser dient dabei nur als Träger; nach dem Trocknen bleibt die wirksame Kieselgurschicht zurück.